Bank of Scotland Schufa

Schufa Bank of Scotland Schufa

Unzulässige doppelte Schufa-Einträge Eintragungen im Verzeichnis der "Schutzgemeinschaft für generelle Kreditversicherung" - kurz: Schufa - sind für die Konsumenten manchmal sehr ärgerlich und mit krassen Benachteiligungen behaftet. Bereits wenige Reklamationen genügen, um die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers langfristig zu mindern. Die Kuriosität: Oft genügen reines Guthaben und reines Guthaben, um einen Registereintrag in die Schufa zu machen.

Aber was viele Konsumenten nicht wissen: In einigen Fällen werden Schufa-Einträge zweimal vorgenommen und haben damit einen doppelten negativen Effekt. Das kann z.B. der Fall sein, in dem eine Forderungen von der originären Gegenpartei an ein zum Einzug der Forderungen beauftragtes Unter-nehmen übertragen werden. Im Einzelnen: Ein Konsument hatte ein Konto bei der Postbank eingerichtet.

Im Rahmen des Eröffnungsverfahrens musste er der Übermittlung seiner Angaben an die Schufa zustimmen. Aus der Geschäftsverbindung resultierte für die Bank eine Forderungen in der Größenordnung von rund 1.800 EUR, die der Konsument nicht unmittelbar begleichen konnte. Ein negativer Schufa-Beitrag wurde von der Bank vorgenommen. Die Gesellschaft hat dann ein anderes Unter-nehmen mit der Einziehung der Forderungen beauftragt, das auch einen Vermerk in der Schufa-Akte des Auftraggebers vorgenommen hat.

Der Berliner Berufungsgerichtshof gab ihm Recht und erklärte: "Der Doppeleintrag in die Schufa-Akte ist nicht nur missverständlich, sondern auch vertrags- und gesetzeswidrig und damit inakzeptabel. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Bank gegen ihre Verpflichtung zur " eindeutigen und wahrheitsgemäßen " Übermittlung der Kundenforderung an die Schufa verstößt.

Es ist davon auszugehen, dass Schufa-Einträge nicht immer nur von geschulten Fachkräften, sondern auch von weniger kompetenten Fachkräften abgelesen werden. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass solche untrainierten Menschen wissen, dass eine solche doppelte Erfassung für die Bonität des Auftraggebers sinnlos ist. Vielmehr kann die Bonität durch die Doppelerfassung in Kombination mit weniger kompetentem Fachpersonal stark herabgesetzt werden.

Es ist auch die Aufgabe der Bank, die Schufa Holdings über aufgetretene Irrtümer im Fall einer Doppeleintragung zu informieren und für deren Korrektur zu sorgen. der Schufa Holdings. Dabei ist auch nach der Streichung des Doppeleintrages sicherzustellen, dass die Schufa die Scorewerte in gleicher Weise wie bisher errechnet, so dass dem Auftraggeber hieraus kein Schaden erwachsen kann.

Allerdings dürften die Konsumenten auch in absehbarer Zeit mit dem Risiko konfrontiert sein, solche Doppelbuchungen zu haben. Obwohl es heute möglich ist, sich kostenlos über die eigenen Schufa-Einträge zu informieren, machen nur noch sehr wenige Konsumenten von dieser Option Gebrauch. Zudem sind die Schufa-Ausschnitte nach Ansicht vieler Menschen sehr verwirrend, so dass nicht jeder einen doppelten Eintrag gleich bemerken sollte.

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