Insolvenzverfahren 3 jahre

Konkursverfahren 3 Jahre

Das Insolvenzverfahren wird nach einem Zeitraum von drei Jahren zwischen sechs Monaten und mehreren Jahren eingestellt. Das Insolvenzverfahren wird in den letzten drei Jahren vor Beantragung des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder nach Beantragung des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eröffnet. Verbraucherinsolvenzverfahren sind ein vierstufiges Verfahren. Seit 2014 kann die Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren erfolgen: Gemäß § 300 Abs. 1 Nr. 2 InsO kann eine Restschuldbefreiung erreicht werden. Diese sollten nach drei statt nach fünf Jahren enden.

Internet: ? Privatinsolvenzen: Lediglich 8,3 Prozentpunkte verwenden ein gekürztes Insolvenzverfahren.

Hamburg/Hamburg (ots) - Eine weitere Reformierung des Konkursrechts ist in Deutschland am gestrigen Tag (1. Juni 2014) inkrafttreten. Die insolventen Konsumenten sollten ihre Forderungen rascher abbauen können. Damit ist für die Betreffenden unter gewissen Bedingungen bereits nach drei Jahren eine Befreiung von der Restschuld möglich. Dazu müssen jedoch 35 % der Schuld innerhalb von drei Jahren beglichen und die Prozesskosten beglichen werden.

Das Kreditunternehmen CRIFBÜRGEL hat nun erstmalig Verbraucherzahlen zur Reduzierung der Restlaufzeit auf drei Jahre aufbereitet. Zwischen dem 1. Juli 2014 und dem 31. Dezember 2014 mussten 49.642 Personen einen Insolvenzantrag stellen. 8,3 Prozentpunkte (4.111 Privatpersonen) von ihnen konnten die Restlaufzeit der Schuldenlast auf drei Jahre reduzieren.

Auffallend ist laut CRIFBÜRGEL, dass es unverhältnismäßig mehr Jugendlichen nach 3 Jahren gelungen ist, eine Rückstandsentschuldung zu erwirken. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diese Menschen vergleichsweise weniger verschuldet sind als der übrige Teil der Betreffenden. Der durchschnittliche Schuldenstand der Betreffenden über alle Altersstufen verteilt beträgt rund 33.500 EUR.

Die Durchschnittsverschuldung beträgt hier fast EUR 16.000. Auch bei den deutschen Bürgern der Altersklasse ab 61 Jahren steigt die Verschuldung mit zunehmendem Lebensalter auf durchschnittlich 43.000 EUR. Der Hauptgrund für eine private Insolvenz ist stark mit der Einkommenslage der Beteiligten verknüpft.

Die weitaus meisten Insolvenzprivatpersonen sind vor allem in den Händen von Kreditanstalten, Versandhäusern, Versicherungsgesellschaften, öffentlichen Stellen, Hauswirten, Energielieferanten und Telekommunikationsunternehmen. In Deutschland erwarten zurzeit rund 650.000 Menschen die Entlastung der Restschuld und sind in der Ausführungsphase. In diesem Stadium müssen die betreffenden Personengruppen bestimmten Verpflichtungen nachkommen, um von ihren verbleibenden Verbindlichkeiten freigestellt zu werden.

Allerdings profitieren nicht alle Staatsbürger von der Entlastung der Restschuld, die verweigert werden kann. Das ist z.B. der Falle, wenn der Debitor seine Informations- und Kooperationspflichten während des Prozesses missachtet hat oder von einem Gericht wegen einer Insolvenzdelikte verurteilt worden ist.

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