Privatinsolvenz Beratung

Insolvenzberatung privat

Wir beraten nach dem Prinzip der Freiwilligkeit, sind vertraulich und kostenlos. Ansprechpartner. tl_files/consulting service and care association/front picture debtor. jpg, Ansprechpartner. Sie bieten eine umfassende Beratung in allen Fragen der Verschuldung, zum Beispiel bei Lohn- oder Kontenpfändungen. Bitte melden Sie sich direkt bei der Online-Konsultation des Caritasverbandes an und senden Sie Ihre Anfrage dort ab. Sie werden von uns unter Berücksichtigung Ihrer speziellen Lebenssituation beraten.

Insolvenz-Beratung und Insolvenz-Beratung

Wir begrüßen Sie bei der Schuldner- und Zahlungsunfähigkeitsberatung der Arbeitserwohlfahrt (AWO) Niederbezirk Münsterland-Recklinghausen. Dabei sind wir für die Standorte Bocholt, Rheinische Post, Isselburg, Münster und Dortmund verantwortlich..... Mehr und mehr verschulden sich die privaten Haushalten. Ob Arbeitlosigkeit, Ehescheidung, Erkrankung - es gibt viele Gründe, die am Beginn der Verschuldungsspirale liegen können. Viele Schuldner sehen die Lage hoffnungslos, denn sie verlangen von ihren Kunden viel Zeit.

Für verschuldete Haushalte stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.

Massnahmen zur Sicherung der Lebensgrundlagen

1 ) Die Nutzung der Schuldner- und Zahlungsberatung ist derselbe. 2 ) Der Beratungssuchende hat alle Forderungen (auch Kleinschulden gegenüber Freuden und Bekannten) offen zu legen und alle Dokumente (Policen, Verträgen, Abrechnungen, Mahnbescheide, Zahlungsanordnungen, Vollstreckungsbefehle, Gerichtsurteile, Pfändungsbefehle, Abtretungserklärungen uvm. ) sowie alle zukünftigen eingehenden E-Mails über die Forderungen in die Gespräche einzureichen oder an den Betreuer zu übergeben. Der Betreffende ist zur Offenlegung der Forderungen und zur Einreichung von Vorschlägen und zur Einreichung von Anträgen berechtigt.

5 ) Während des Konsultationsverfahrens dürfen keine neuen Verbindlichkeiten entstehen (durch Abschluss von Kredit- und Versicherungsverträgen, Abonnements von Zeitschriften, Aufträge von Versandhändlern, Kontokorrentkredite usw.). Mit der Zulassung der Beratung sind eigene Absprachen zu unterbleiben. Gläubigerangebote sind mit dem Auftragnehmer abzustimmen, und es dürfen keine Unterzeichnungen ( "Ratenzahlungsvereinbarungen", Schuldbestätigungen usw.) ohne Konsultation vorgenommen werden.

Über die Repräsentation durch die Schuldnerberatung sind die Kreditoren zu informieren. 7 ) Der Beratungssuchende ist willens, von sich aus mit dem Betreuer in regelmäßigem Austausch zu stehen, sich an der Abwicklung zu beteiligen und Abmachungen ( "Vereinbarungen") zu respektieren (z.B. Beschaffung fehlender Dokumente, etc.). Im Beratungsgespräch abgestimmte Bestellungen sind zuverlässig zu erteilen.

10 ) Der Insolvenzschuldner erteilen wir dem Charitasverband für den Bezirk Deggendorf e. V. eine Handlungsvollmacht für die Verhandlung mit den Anlegern. Wird die Beratung beendet, so wird dem Debitor auf Verlangen die widerrufliche Bevollmächtigung zurückerstattet. Ist eine Regelung nicht möglich, soll mit der Beratungstätigkeit erreicht werden, dass die betreffenden Haushalte unterhalb der Sicherstellungsgrenzen auskommen.

Zudem sollten die Betreffenden im Beratungsprozess unterstützt werden, um eine weitere Überdeckung zu vermeid. Überweisung an andere seelisch-soziale Institutionen, wenn ein Bedarf an einer weiteren speziellen Beratung vorliegt (Sucht, Familien-, Bildungs-, etc....). Weitere Nachsorgehinweise. Provisorischer Vergütungsplan zur Existenzsicherung (Wohnen, Strom, Zahlung von Primärschulden). In der prozessorientierten Beratung werden Änderungen im Kundenverhalten beobachtet, formuliert und bei Bedarf initiiert.

"â??Seit dem Ã?bergang zum I. JÃ?nger 1999 haben wir auch einen Privat- oder Verbraucherinsolvenzfall. Das ist nun auch für private Haushalte möglich. Die Debitoren können nach einem Gerichtsverfahren endlich von ihren Verbindlichkeiten erlöst werden. Dies ist umständlich und die Debitoren müssen die Verfahrenskosten selbst übernehmen.

Für die Beantragung eines Entschuldungsverfahrens muss man übermäßig verschuldet und insolvent sein, d.h. es muss dem Zahlungspflichtigen nicht möglich sein, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Die Schuldnerin muss vor der Einreichung des Antrags versucht haben, mit ihren Kreditoren eine Vereinbarung zu treffen. Dabei sind die Zinsen der Kreditgeber sowie die Ertrags- und Finanzlage des Kreditnehmers zu berücksichtigen.

Jeder Kreditor muss dem Vergütungsplan zustimmen. Schlägt eine Vereinbarung mit den Kreditgebern über diesen Kreditplan fehl, weil ein oder mehrere Kreditgeber ihn nicht anerkennen, kann das Konkursgericht die Stellungnahme der Kreditgeber ignorieren und den Schuldenregulierungsplan selbst genehmigen. Hinweis: Ein im Schuldenerlass vernachlässigter Kreditor kann seine Forderungen gegen den Kreditnehmer weiter vollständig durchsetzen!

Ein Schuldenregulierungsplan, der einen vollständigen Erlass durch die Kreditgeber vorsieht, sollte auch dann angebracht sein, wenn die Umstände des Kreditnehmers keine andere Vorgehensweise erlauben. Der Anteil der Ansprüche der einzelnen Kreditoren an den gesamten Schulden wird ermittelt, um die künftigen Leistungen entsprechend aufteilen zu können. Gelingt es dem Zahlungspflichtigen dennoch nicht, die entstandenen Aufwendungen zu erstatten, kann das zuständige Gerichtsverfahren die Aufschiebung hinauszögern und dem Zahlungspflichtigen gestatten, nach den Vorschriften über die Rechtshilfe in Raten zu zahlen.

Tatsächlich scheint es jedoch, dass die vom Debitor an den Trustee überwiesenen Pfändungsbeträge zunächst zur Abdeckung der Prozesskosten verwendet werden und erst nach Zahlung der abgegrenzten Prozesskosten an die Kreditoren überwiesen werden. Frühere Kaufleute können nur dann in ein Verbraucherinsolvenzverfahren eintreten, wenn ihr Vermögen beherrschbar ist, d.h. sie haben weniger als 20 Kreditoren und keine beschäftigungsbedingten Forderungen (z.B.

Kommt der Debitor diesen "Verpflichtungen" nach, gewährt das Bundesgericht eine Entlastung der Restschuld. In der Zeit des guten Verhaltens wird ein vom Debitor unabhängiger Vermögensverwalter ernannt, der die Mittel des Debitors an die Kreditoren überweist und die Erfüllung der Verpflichtungen des Debitors überwacht. Er wird vom Richter ernannt und nimmt die Belange der Kreditgeber wahr! Hinweis: Der Trustee muss vom Debitor beglichen werden.

Auf Antrag können die Gesamtkosten des Treuhänders auch abgegrenzt werden, wenn sie nicht aus dem Vermögensgegenstand des Zahlungspflichtigen abgedeckt werden können. Zu diesem Zweck muss der Zahlungspflichtige beim Richter einen Antrag auf Zahlungsaufschub einreichen. Anderweitig beschlagnahmte Gegenstände sind jedoch prinzipiell zunächst in Ihrer Behausung zu belassen, es sei denn, dadurch wird "die Zufriedenheit des Gläubigers" bedroht.

Dies ist z.B. der Falle, wenn der Verwalter fürchtet, dass Sie das beschlagnahmte Vermögen zur Seite legen, um es nicht versteigern zu lassen. Der Zollschuldner hat in den vergangenen drei Jahren vor der Beantragung eines Darlehens oder einer öffentlichen Dienstleistung Falschaussagen über seine finanziellen Umstände gemacht; der Zollschuldner hat in der Liste der zu reklamierenden Vermögenswerte Falschaussagen getroffen.

Hinweis: Der Schuldenerlass richtet sich auch gegen Kreditgeber, die nicht am Konkursverfahren teilgenommen haben. Bei einer Pfändung des P-Kontos wird der Kontobesitzer mit einem automatisierten Erziehungsschutz in Form eines Grundgeldes ausgestattet. Das gilt vor allem dann, wenn er einer oder mehreren Menschen aufgrund rechtlicher Verpflichtung Unterhaltszahlungen leistet oder gewisse soziale Leistungen für Dritte (z.B. Partner, Stiefkind) erbringt.

Vielen Schuldnern ist diese "Horrorliste" aus dem Begleitschreiben eines großen deutschsprachigen Inkassobüros bekannt. Allerdings sollte jeder Debitor wissen, was sich hinter einem Vermögensbericht verbergen kann und wie die Ausstellung eines Haftbefehls verhindert werden kann. Mit den Vermögensinformationen wird der Gläubiger über die finanziellen Verhältnisse des Zahlungspflichtigen informiert. Der Grund dafür ist, dass der Debitor bei der Übermittlung der Vermögensinformationen alle ihm zur Verfügung stehenden Vermögensgegenstände deklarieren muss.

Die Gläubigerin kann vom Debitor die Bereitstellung der Vermögensinformationen nur dann fordern, wenn er nicht in der Lage war, vom Debitor etwas einzuziehen. Außerdem überprüft der Vogt, ob der Debitor in den vergangenen drei Jahren bereits einen Vermögensbericht vorgelegt hat. Wurden die Grundstücksinformationen bereits übermittelt, übermittelt der Gerichtsvollzieher dem Kreditgeber nur eine Abschrift des Protokolles der letzen Einreichung, der Kreditnehmer muss keine neuen einreichen.

Der Kreditgeber kann die Vorlage der Meldung vor Ende der dreijährigen Frist nur dann fordern, wenn er beweist, dass sich die Vermögensverhältnisse des Kreditnehmers erheblich verändert haben, z.B. durch die Einnahme einer Beschäftigung. Die Gerichtsvollzieherin muss den Debitor auffordern, die Vermögensinformationen zur Verfügung zu stellen. Bei der Vorladung sendet er dem Zahlungspflichtigen ein vielseitiges Formblatt, die "Vermögensliste", die am besten auszufüllen und zur Bestellung mitzubringen ist.

Nach Benachrichtigung durch den Kreditor kann auf eine Frist versäumt werden und, wenn der Kreditnehmer damit einverstanden ist (!), kann der Vogt auch die Grundsteuer bei dem Haus des Kreditnehmers erheben. In der Vermögensaufstellung muss der Debitor unter anderem mitteilen, ob er über Ersparnisse, Sicherheiten oder Wertgegenstände verfügt. Hinweis: Eine Lebensversicherungspolice kann vom Kreditgeber beschlagnahmt und auch vorgezogen werden.

Das angesparte Geld wird dann an den Kreditgeber ausbezahlt. Dies sollte ein Debitor so weit wie möglich vermeiden, die Lebensversicherungspolice vorab besser selbstständig beenden und die Mittel für die Verhandlung mit den Kreditgebern verwenden. Endgültig wird der Debitor auf die Straffälligkeit von Falschaussagen aufmerksam gemacht und muss anstelle eines Schwurs bestätigen, dass die von ihm geforderten Informationen nach besten Wissen und Gewissen korrekt und vollständig ergangen sind.

Das Datum ist nicht bekannt, aber der Kreditor kann sich beteiligen (was selten vorkommt). Hinweis: Wenn der Debitor rechtzeitig nachweisen kann, dass er innerhalb der kommenden sechs Monate an den Kreditor zahlt, wird der Vogt die Einreichung der Vermögensinformationen verschieben. Tritt der Debitor ohne hinreichende Ausrede nicht in der Sitzung auf, verhaftet das Schiedsgericht auf Verlangen des Kreditors, die Übermittlung der Vermögensinformationen zu erzwingen, d.h. einen Haftbefehl auszustellen.

Jeder, der urplötzlich krank wird oder aus anderen dringlichen Motiven nicht am Treffen teilnimmt, sollte sich in jedem Falle an den Vogt wenden, auch per Telefon. Bei der Vollstreckung des Haftbefehls handelt es sich um einen vom Justizbeamten ausgeführten Ersuchen. Er ist nicht mit einem Strafbefehl zu vergleichen. Dabei handelt es sich um einen Strafbefehl. Verweigert der Debitor nach seiner Festnahme die Übermittlung der Vermögensinformationen, kann er in dieser Sache bis zu sechs Monate lang inhaftiert werden.

Hinweis: Die im Strafvollzug verweilende Zeit reduziert nicht die Pflichten des Gläubigers, ein "Absitzen" der Schuld ist nicht möglich. Das Einreichen der Vermögensinformationen wird in ein "Schuldnerregister" beim örtlichen Gericht eingetragen. Bei der Einreichung der Vermögensinformationen wird das Schuldnerregister des Amtsgerichts geführt. Dabei ist davon auszugehen, dass die meisten Kreditoren (aus Kostengründen) einen sogenannten Kombiantrag einreichen werden. Die Gerichtsvollzieherin versucht also zunächst, die Forderung im Haus des Gläubigers durchzusetzen (Pfändung), und wenn dies erfolglos ist, können dann die Grundstücksinformationen eingereicht werden.

Wie soll man vorgehen, wenn der Vogt kommt? Was muss erfüllt sein, damit der Vogt überhaupt zu Ihnen kommt? Die Grundvoraussetzung für den Vogt, der Ihre Glocke läuten lässt, ist, dass einer Ihrer Kreditoren einen durchsetzbaren Anspruch gegen Sie erworben hat und dass dieser Kreditor den Vogt angewiesen hat, das Urteil gegen Sie durchzusetzen.

Nach dem Recht dürfen Vollstreckungsmaßnahmen gegen Sie, wie z.B. die Beschlagnahme von Sachen in Ihrem Haus, erst dann eingeleitet werden, wenn Ihnen das Gericht oder ein anderer Rechtstitel bereits im Voraus oder zumindest gleichzeitig mit dem Vollstreckungsbeginn durch den Gerichtsvollzieher zugestellt wurde. Die Gerichtsvollzieherin muss Sie nicht vorher über seine Ankunft informieren.

Musst du den Gerichtsdiener reinlassen, wenn er an deiner Glocke läutet? Du bist nicht gezwungen, dem Gerichtsdiener die Türe zu öffen und ihn in deine Ferienwohnung zu entlassen, auch wenn er dich mehrmals ausprobiert hat. Sie sollten jedoch bedenken, dass der Vogt nach zwei vergeblichen Einreiseversuchen in Ihr Haus prinzipiell in der Lage sein wird, einen gerichtlichen Durchsuchungsbefehl für Ihr Haus zu erhalten.

Sowie der Verwalter sie hat, kann er Ihre Wohnungstüre aufmachen ( "öffnen") und die dabei anfallenden Gebühren von Ihnen tragen. Gerade im Hinblick auf die Vermeidung unnötiger Ausgaben für Sie sollten Sie sorgfältig überlegen, ob es nicht vorteilhafter wäre, den Verwalter freiwillig in Ihr Haus kommen zu dulden.

Im Ausnahmefall kann der Justizbeamte jedoch ohne Durchsuchungsbefehl das Haus betreten, wenn er den Zugang verweigert, d.h. wenn er klare Hinweise darauf hat, dass pfändbares Eigentum ohne sofortige Maßnahmen entfernt werden kann. Die Gerichtsvollzieherin kann auch eine Eskorte durch Polizisten verlangen, wenn sie auf Widerstände des Schuldners gegen die zulässige Suche stösst.

Was kann der Justizbeamte tun, wenn Sie ihn in Ihr Haus lassen oder wenn er einen gerichtlichen Durchsuchungsbefehl einreicht? Die Gerichtsvollzieherin ist ermächtigt, Ihre Ferienwohnung zu besichtigen, zu der auch Arbeits- und Geschäftshäuser wie Innenhöfe, Gärten, Garagen und Weinkeller gehören. Wohnen Sie mit jemandem zusammen (Ehepartner/Partner) oder wohnen Sie mit einem Dritten zusammen (Wohngemeinschaft), sind der/die PartnerIn oder die MitbewohnerIn zur Duldung der Suche angehalten.

Von der Suche ausgeschlossen sind nur die Zimmer der Ferienwohnung, die ausschliesslich vom Gesellschafter oder Dritten belegt sind. Während der Suche kann der Justizbeamte auch geschlossene Raumtüren und alle Arten von Behältern wie z. B. Vitrinen, Kommoden, Auszüge, Reisekoffer, Aktenkoffer und Kleidersäcke aufsuchen. Was für Objekte kann der Verwalter beschlagnahmen?

Vorrang hat der Vogt, der an Geldgeldern interessiert ist, die Sie im Hause haben können. Bei gezahlten Löhnen oder Sozialhilfeleistungen muss er berechnen, wie viel von ihnen überhaupt beschlagnahmt werden kann und darf niemals das ganze Geld dabei haben. Die Gerichtsvollzieherin wird Ihnen eine Bestätigung über den von Ihnen eingezogenen Geldbetrag ausstellen und, wenn der Geldbetrag für die Befriedigung der Gesamtforderung ausreichend ist, wird sie Ihnen dann den dazugehörigen Eigentumstitel geben.

Wenn die Forderung, einschließlich der Übernahme der Vollstreckungskosten, ausreichend ist, kann der Verwalter Sachen in Ihrem Haus beschlagnahmen. Er darf keine Objekte beschlagnahmen, die Sie für einen "bescheidenen Lebensstil" brauchen. Ausgenommen hiervon sind besonders Luxusgüter. Wenn Sie ein Fahrzeug für die Anreise zu Ihrem Arbeitsort haben, kann der Vogt es nur beschlagnahmen, wenn Sie Ihren Arbeitsort mit dem ÖPNV ohne überproportionalen zeitlichen Aufwand anfahren können.

Allerdings wird der Justizbeamte in der Regel nur solche Posten beschlagnahmen, bei denen er davon ausgeht, dass er im Auktionsfall etwas zurückerhalten wird. Wie geht es mit den Objekten in Ihrer Ferienwohnung weiter, die nicht zu Ihnen passen? Lebst du mit einem Lebenspartner oder in einer WG, solltest du dem Verwalter unverzüglich Bescheid geben, welche Objekte deinem oder deinen Partnern gehört.

Hier kann der Vogt zunächst einmal nahezu alles in Ihrem Gemeinschaftshaushalt beschlagnahmen, was aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht bereits unentziehbar ist. Ausgeschlossen davon sind die Objekte, die Ihnen nicht eindeutig zustehen, sondern persönliches Eigentum des Ehegatten sind (z.B. Uhr des Ehegatten). Beschlagnahmt der Vogt Dinge, die dem Ehegatten allein oder einem nicht beteiligten Dritten gehörten, so hat er sich unverzüglich dagegen zu verteidigen.

Erstens sollte der Inhaber (d.h. Ehegatte oder Dritter) an den Kreditgeber schreiben und ihn bitten, die Anlage innerhalb der Zeitspanne von z.B. einer Kalenderwoche zu freigeben. Hält sich der Kreditgeber nicht zurück, muss der Inhaber rechtliche Schritte einleiten (sog. Drittklage). Objekte, die Ihnen noch nicht gehörten, weil sie in Teilbeträgen erworben wurden, können prinzipiell auch vom Verwalter beschlagnahmt werden.

Heben Sie dem Verwalter jedoch hervor, dass die Raten noch ausstehend sind. In diesem Falle muss der Kreditgeber zunächst die verbleibenden Restzahlungen an den Einlieferer der Ware tätigen, bevor er sie auf einer Auktion verkaufen kann. Kann der Gerichtsdiener die von Ihnen beschlagnahmten Gegenstände abführen? Gemäß dem Recht muss der Vogt " beschlagnahmtes Kapital und andere Wertsachen (z.B. Schmuck) unverzüglich unterbringen.

Andererseits sind beschlagnahmte Gegenstände hingegen prinzipiell zuerst in Ihrer Behausung zu belassen, es sei denn, dadurch wird "die Zufriedenheit des Gläubigers" bedroht. Dies ist z.B. der Falle, wenn der Verwalter fürchtet, dass Sie das beschlagnahmte Eigentum zur Seite legen, um zu vermeiden, dass es bei einer Auktion versteigert wird.

Die Gerichtsvollzieherin verlässt das beschlagnahmte Grundstück in ihrer Ferienwohnung mit einem Bauernsiegel (besser bekannt als "Kuckuck") als Warnzeichen. Die weitere Verwendung dieser Elemente hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. In letzterem Falle wird der Justizbeamte den Gegenstandsgegenstand jedoch in der Regelfall sowieso unverzüglich unterbringen.

Der Versteigerungsvorgang der beschlagnahmten Sache (n) darf nicht vor dem Ende einer Kalenderwoche seit der Beschlagnahmung anlaufen. Was sind die Folgen, wenn der Pfandstempel ("Kuckuck") an einem Ihrer Artikel befestigt wird? Mit dem Aufkleben des Bauernsiegels ("Kuckuck") wird die Angelegenheit vom Vogt für den Kreditor sichergestellt.

Was für Informationen müssen Sie dem Justizbeamten bei der Suche in Ihrer Ferienwohnung mitgeben? Du bist nicht dazu angehalten, dem Vogt, der nur vom Kreditgeber beauftragt wird, deine Wohnstätte nach Geldern zu suchen oder Objekte zu beschlagnahmen, umfassende Informationen zur Verfügung zu stellen, wenn er dich beispielsweise nach deinen Bankdaten bittet oder wissen will, wo du arbeitest.

Solche Auskünfte müssen vom Kreditgeber möglicherweise auf andere Art und Weise eingeholt werden, um eine weitere Vollstreckung (z.B. Pfändung von Löhnen) durchzusetzen. In Ausnahmefällen liegt jedoch eine umfangreiche Informationspflicht vor, wenn der Kreditgeber dem Vogt neben dem Pfändungsbeschluss auch einen Beschluss zur unverzüglichen Übermittlung der Vermögensinformationen (früher: eidesstattliche Versicherung) ergangen ist. Sie sind im Zusammenhang mit der Übermittlung der Vermögensinformationen dazu angehalten, wahrheitsgemäße und vollständige Auskünfte über Ihr Vermögen, Ihre Lohnforderungen usw. zu erteilen.

Sie können in einem solchen Falle jedoch die umfassende Information zunächst verweigern, indem Sie der unverzüglichen Annahme der Vermögensinformationen durch den Gerichtsvollzieher ablehnend gegenüberstehen. Anschließend legt der Vogt ein späteres Datum und einen weiteren Standort (z.B. sein Büro) für die Übermittlung der Vermögensinformationen fest. Im vorliegenden Falle kann dies sofort durch den Vogt geschehen.

Wenn Sie nicht zur vereinbarten Zeit auftauchen und Ihre Abwesenheit nicht glaubwürdig aus wichtigem Grund (z.B. schwere Krankheit) rechtfertigen, kann der Kreditgeber beim örtlichen Gericht einen Haftbefehl gegen Sie beantragen, um Sie zu zwingen, die Vermögensinformationen vorzulegen. Wenn gegen Sie der Haftbefehl ausgestellt wird, kann der Justizbeamte Sie in diesem Falle besuchen und Sie inhaftieren.

Es ist nicht erforderlich, dass Ihnen der Haftbefehl im Voraus ausgehändigt wird und dass sich der Gerichtsvollzieher erneut registrieren muss. Eine Festnahme durch den Vogt findet nicht statt, wenn Sie Ihre Schulden zum Verhaftungszeitpunkt bezahlen können. Sie werden aus dem Gefängnis entlassen, sobald Sie den Vermögensbericht eingereicht haben. Wenn Sie dagegen aus wichtigem Grund den geplanten Datum nicht einhalten und den Justizbeamten entsprechend informieren konnten, wird der Datum verschoben.

Im Falle einer unbegründeten Verweigerung der eidesstattlichen Versicherung oder der vollständigen Vervollständigung der Vermögensaufstellung kann der Kreditor auch einen Arrestbefehl gegen Sie mit den entsprechenden Konsequenzen verlangen (siehe oben). Bei Verfahrensfehlern (unsachgemäße Lieferung des Schuldinstruments usw.) oder wenn Sie die Vermögensinformationen bereits in den vergangenen drei Jahren übermittelt haben, sind Sie zur Ablehnung der Übermittlung der Vermögensinformationen befugt.

Vor der Ablehnung der Abtretung Ihrer Forderung zu diesem Zeitpunkt können Sie sich jedoch von Ihrer kompetenten Schuldnerberatung oder von der Rechtsanwaltskanzlei des Amtsgerichts beraten lassen. In diesem Fall können Sie sich an die zuständige Stelle wenden. Was bedeutet der vom Justizbeamten erstellte Beschlagnahmungsbericht? In jeder Vollstreckungsmaßnahme muss der Vogt einen so genannten Beschlagnahmungsbericht erstellen, in dem er die wichtigsten Prozesse aufzeichnet, z.B. Einwendungen von Ihnen gegen die Beschlagnahme von Einzelobjekten, z.B. weil sie Ihrem Ehegatten angehören.

Wenn Sie sicherstellen, dass alle für Sie wesentlichen Aspekte vom Vogt richtig in das Protokolle aufgenommen werden, namentlich Äußerungen von Ihnen oder Dritten, gibt es in der Praxis in der Praxis keinen Anlass, die Unterzeichnung des Protokolls zu unterlassen. Die Gerichtsvollzieherin kann Sie auf der Strasse aufhalten und den Geldbörseninhalt kontrollieren, ohne Ihre Zustimmung oder gar einen Gerichtsbeschluss zu verlangen.

Diese wird nur in Ausnahmefällen auftreten, z.B. wenn der Kreditgeber konkret darauf hinweist, dass Sie hohe Barmittel in Anspruch nehmen. Haben Sie den Anschein, dass beispielsweise der Vogt zu viel beschlagnahmt hat oder dass es andere Irrtümer in der Beschlagnahmungsmaßnahme geben könnte, müssen Sie sich sofort verteidigen, da nahezu immer strikte Termine eingehalten werden.

Darüber hinaus geben wir Auskunft über die Beratungsmöglichkeiten vor Vertragsabschluss.

Die Datenerhebung beim Kreditantrag erfolgt durch: smava GmbH Kopernikusstr. 35 10243 Berlin E-Mail: info@smava.de Internet: www.smava.de Hotline: 0800 - 0700 620 (Servicezeiten: Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa 10-15 Uhr) Fax: 0180 5 700 621 (0,14 €/Min aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min) Vertretungsberechtigte Geschäftsführer: Alexander Artopé (Gründer), Eckart Vierkant (Gründer), Sebastian Bielski Verantwortlicher für journalistisch-redaktionelle Inhalte gem. § 55 II RStV: Alexander Artopé Datenschutzbeauftragter: Thorsten Feldmann, L.L.M. Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, Berlin Registernummer: HRB 97913 Umsatzsteuer-ID: DE244228123 Impressum